Der Prozessdesigner erlaubt es, Geschäftsprozesse und deren Abläufe graphisch zu gestalten und im System zu hinterlegen. Der wesentliche Anwendungsfall ist die Definition des Ablaufs von Kampagnen und Verkaufsprozessen. Die im Prozessdesigner editierten Abläufe heißen im Folgenden Prozessschablonen.
Eine einmal definierte Prozessschablone kann beliebig häufig wieder verwendet werden, indem Sie z.B. verschiedenen Kampagnen zugeordnet wird.

Prozessschablonen werden als sogenannter gerichteter Graph dargestellt, den die Teilnehmer (z.B. die potentiellen Kunden) Schritt für Schritt durchlaufen. Mittels spezieller Übergangsfunktionen und Entscheider kann ein individueller Ablauf definiert werden.

Genereller Aufbau

Im oberen Bereich des Fensters kann eine Prozessschablone gewählt werden. Die Eingabe einer neuen Schablone erfolgt einfach durch Eingabe eines (noch nicht vorhandenen) Namens in die DropDown-Liste.

Bestehende Prozessschablonen können durch Einfach-Klick auf einen Prozessschritt (gelbe Box) oder eine Übergangsfunktion (Pfeile zwischen den Prozessschritten) editiert werden. Neue Schritte können über die Menüfunktion hinzugefügt werden.

Eine beispielhafte Prozessschablone könnte etwa wie auf dem folgenden Screenshot aussehen – der Kunde tritt im Startpunkt Zielgruppe in den Geschäftsprozess ein, durchläuft diesen und beendet ihn, je nach Verkaufserfolg, mit einem positiven oder negativen Ende.

Man kann erkennen, dass es verschiedene Typen von Prozessschritten gibt, hier Wiedervorlagen, E-Mail senden und Notiz sowie viele weitere mehr. Generell haben alle Prozessschritt-Typen eine Reihe von gleichen Eigenschaften. Einige Schritttypen haben zusätzlich ganz individuelle Eigenschaften – so müssen z.B. für einen E-Mail-Schritt weitere Informationen zur zu versendenden E-Mail hinterlegt werden. Die einzelnen Eigenschaften sind in der Dokumentation der einzelnen Prozessschritt-Typen erläutert.

Einfügen eines neuen Schrittes

Ein neuer Schritt kann einfach durch Auswahl eines Prozessschritt-Typs aus der DropDown-Liste hinzugefügt werden. Anschließend befindet sich der neue Schritt erstmal losgelöst vom Rest des Ablaufs auf der Arbeitsfläche, da es noch keine Verbindungen zum Geschäftsprozess gibt (im Bild rot umrandet).

Ein neuer Prozessschritt ist zunächst nicht angebunden

Um den neuen Schritt nun in den Ablauf zu integrieren gibt es verschiedene Möglichkeiten – die bequemste ist, 2 Punkte über die gedrückte STRG-Taste miteinander zu verbinden.

Tipp: Drücken Sie die STRG-Taste und halten Sie sie gedrückt. Nun klicken Sie auf den ersten Prozessschritt, der sich daraufhin einfärbt. Anschließend klicken Sie auf den 2. Prozessschritt und der Schritt wird mit einer Linie angebunden.
Da noch keine Übergangsfunktion definiert ist, wird die Linie mit “Konfiguration nicht gesetzt” beschriftet.

Ein neuer Schritt ist angebunden, nun fehlt noch die Übergangsfunktion

Um den neuen Schritt korrekt anzubinden, muss nun noch die zu verwendende Übergangsfunktion bestimmt werden. Die Frage dazu lautet:

Unter welchen Bedingungen soll ein Kunde vom Schritt A in den Schritt B wechseln?

Klicken Sie auf die Verbindungslinie oder deren Beschriftung, um den Dialog zur Auswahl zu öffnen. Aus der Filter-Auswahlbox können nun die verschiedenen Übergangsfunktionen gewählt werden.

Übergangsfunktionen

ÜbergangsfunktionBedeutung
automatischDie Weiterschaltung erfolgt automatisch ohne weitere Bedingung
DSGVO…Die Weiterschaltung erfolgt, wenn das entsprechende OptIn/OptOut-Merkmal vorhanden ist
Feldprüfungfreie, dynamische Prüfung einzelner Datenfelder (weitergehende Schulung empfohlen)
Gesprächsergebnis lautetDie Weiterschaltung erfolgt, wenn das gewählte Gesprächsergebnis exakt dem ausgewählten entspricht
Gesprächsergebnis-ListeHier kann nicht nur ein mögliches Gesprächsergebnis hinterlegte werden, sondern beliebig viele
hat alle MerkmaleDie Weiterschaltung erfolgt, wenn der aktuelle Kunde alle hinterlegten Merkmale hat
hat ein MerkmalDie Weiterschaltung erfolgt, wenn der aktuelle Kunde mindestens eines der hinterlegten Merkmale hat
hat genau ein MerkmalDie Weiterschaltung erfolgt, wenn der aktuelle Kunde genau eines der hinterlegten Merkmale hat
hat E-MailDie Weiterschaltung erfolgt, wenn der Kunde (oder der gewählte Ansprechpartner) eine E-Mail-Adresse hat
Prozessdesigner
%d Bloggern gefällt das: